In wenigen Schritten zu Ihrer kostenlosen Haushaltshilfe

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3. Genießen

Genießen Sie in Ruhe Ihre Auszeit und tanken Sie Kraft. Freuen Sie sich über die Unterstützung!

Betreuung ist Vertrauenssache - daher leiten wir Ihre Anfrage ausschließlich an unseren geprüften und erfahrenen Partner weiter!

Damit Sie wissen, welche Rechte Sie haben und was Ihnen zur Unterstützung bei der Pflege Angehöriger und von Senioren zusteht, haben wir hier die wichtigsten Fakten rund um das Thema “Pflege” für Sie zusammengestellt.

Allgemeines zu Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung

Ob und wann jemand so pflegebedürftig ist, dass die Pflegesicherung mit ihren Leistungen eintritt, wurde vom Gesetzgeber genau festgelegt. Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (kurz MDK) prüfen den Grad der Pflegebedürftigkeit und weisen dem Antragsteller die entsprechende Pflegestufe zu.

In Deutschland ist es Pflicht, pflegeversichert zu sein. Wer bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, zahlt auch automatisch dort in die Pflegekasse ein. Wer privat krankenversichert ist, muss auch eine private Pflegeversicherung abschließen.

Leistungen können beantragt werden, wenn man innerhalb der letzten 10 Jahre mindestens 2 Jahre pflegeversichert war.

Medizinische Voraussetzungen für die Pflegebedürftigkeit sind meist dauerhafte Einschränkungen, mindestens aber für 6 Monate, wegen einer Krankheit oder Behinderung, die in erheblichem Umfang Hilfe notwendig machen. Dazu gehören die Bereiche:

  • hauswirtschaftliche Versorgung (z.B. die Wohnung reinigen, kochen, abwaschen, Wäsche waschen)
  • Körperpflege (z.B. waschen, baden, rasieren, Zahnpflege)
  • Beweglichkeit (z.B. an- und ausziehen, gehen, die Wohnung verlassen)
  • Ernährung (z.B. mundgerechte Zubereitung der Nahrung und Hilfe beim Essen)

Nur wenn in allen diesen Bereichen Hilfsbedarf besteht, liegt eine Pflegebedürftigkeit vor.

Die 5 Pflegegrade, Ihre Leistungen und Verhinderungspflege

Der Schweregrad der Pflegebedürftigkeit wird seit 01.01.2017 mit fünf Pflegegraden angegeben, nach denen die Leistungen der Pflegekassen bemessen werden (zuvor gab es drei Pflegestufen). Je nach Pflegegrad stehen Ihnen nun verschiedene Leistung zu, wobei Sie immer die Wahl zwischen Pflegegeld und Pflegesachleistungen haben.

Pflegegrad 1:

Wenn Sie den Pflegegrad 1 haben, erhalten Sie ein begrenztes Leistungsspektrum, die vollen Leistungen stehen erst ab Pflegegrad 2 zur Verfügung. Es besteht kein Anspruch auf Pflegegeld oder Pflegesachleistungen, Sie haben aber Anspruch auf einen monatlichen Entlastungsbetrag von 125 Euro im Monat.

Pflegegrad 2:

Im Pflegegrad 2 stehen Ihnen monatliche Pflegesachleistungen für die professionelle häusliche Pflege von 689 Euro zu, bei Pflegegeld sind es 316 Euro pro Monat.

Pflegegrad 3:

Wenn Sie den Pflegegrad 3 haben, dann erhalten Sie entweder Pflegesachleistungen in Höhe von 1.298 Euro oder monatliches Pflegegeld in Höhe von 545 Euro.

Pflegegrad 4:

Bei Pflegegrad 4 haben Sie Anspruch auf Pflegesachleistungen im Wert von 1.612 Euro, bzw. Pflegegeld im Wert von 728 Euro.

Pflegegrad 5:

Wenn Sie den Pflegegrad 5 haben, haben Sie Anspruch auf monatliche Pflegesachleistungen in Höhe von 1.995 Euro, oder Pflegegeld in Höhe von 901 Euro pro Monat.

Das neue Pflegestärkungsgesetz

Das neue Pflegestärkungsgesetz, welches seit dem 1. Januar 2015 in Kraft ist, sieht eine Erhöhung der Zahl der Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen, aber auch die Ausweitung der Leistungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige vor. Ab 2017 wurden deswegen ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt, im Zuge dessen es nun anstatt 3 Pflegestufen 5 Pflegegrade gibt. Die Erhöhung der Leistung und Ausweitung des Bedürftigkeitsbegriffs führen dazu, dass auch Pflegebedürftigen, die zu Hause betreut werden und deren Angehörigen Leistungen zustehen, von denen Sie sich beispielsweise eine Haushaltshilfe besorgen können. Im Zuge des neuen Pflegestärkungsgesetztes wurde der Zwang, einen ambulanten Pflegedienst zu beschäftigen, gelockert und auch private Reinigungskräfte und Haushaltshilfen

Verhinderungspflege nutzen

Bei der Pflege von Angehörigen zu Hause ist es unmöglich, 24 Stunden am Tag präsent sein zu können. Dazu zählen neben der Arbeit, Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten auch Urlaube. Denn nur, wenn die Pflegenden auch auf sich selbst Acht geben, können sie optimal bei der Pflege Angehöriger helfen. Damit auch während dieser Zeit eine optimale Versorgung der zu pflegenden Person gewährleistet bleibt, kann die Verhinderungspflege (auch Ersatzpflege genannt) in Anspruch genommen werden.

Voraussetzungen dafür sind folgende:

  • Es muss ein Pflegegrad vorliegen (mindestens Pflegegrad 2).
  • Der zu Pflegende muss durch eine private Pflegeperson (Angehörige, Freunde) zuvor mindestens 6 Monate betreut worden sein.
    (Der Beginn der Pflegezeit wird meist mit dem Zeitpunkt der Genehmigung der Pflegestufe gleichgesetzt. Bei einer erneuten Inanspruchnahme der Verhinderungspflege entfällt die 6-monatige Wartezeit.)

Der Betrag der Verhinderungspflege ist für alle Pflegegrade gleich, und Sie können 1.612 Euro im Jahr für eine Pflegevertretung in Anspruch nehmen – zusätzlich zum Pflegegeld

Darüber hinaus können Sie diesen Betrag um bis zu 806 Euro pro Jahr aufstocken, und mit 50% der Kurzzeitpflege kombinieren. Damit steht Ihnen für die Verhinderungspflege ein Satz von bis zu 2.418 Euro im Jahr zur Verfügung. Wichtig: Dieser Anspruch besteht zusätzlich zum Pflegegeld, denn bei der stundenweise Verhinderungspflege wird das Pflegegeld nicht berührt und in voller Höhe weiterbezahlt.

Die Verhinderungspflege wurde eingeführt, damit die häusliche Versorgung auch sichergestellt ist, wenn die Pflegeperson aus wichtigen Grund verhindert ist. Durch die Verhinderungspflege werden Angehörige entlastet und Pflegebedürftige erhalten zusätzliche Unterstützung.

So werden pflegende Angehörige entlastet -
kostenlose Haushaltshilfen nutzen

Neben einem ambulanten Dienst, kann seit Anfang 2015 auch eine Haushaltshilfe zur Entlastung pflegender Angehöriger gebucht werden. Die Kosten dafür übernimmt die Pflegekasse.

Konkret heißt das für Sie, dass Sie allein aus der Kombination von Verhinderungs- und Kurzzeitpflege pro Jahr bis zu 2.418€ oder anders ausgedrückt 160 Stunden Haushaltshilfe kostenlos in Anspruch nehmen können. Und das alles zusätzlich zu den anderen Leistungen der Pflegeversicherung.

Lassen Sie Ihren Anspruch nicht verfallen! Werden die Ansprüche in einem Kalenderjahr nicht genutzt, verfallen diese nämlich unwiderruflich.

Gut zu wissen: Auch wenn noch kein Pflegegrad vorliegt, können Sie dennoch bis zu 3€ pro Stunde* als Zuschuss für eine Reinigungskraft erhalten.

*Steuervorteil: Gemäß § 35a EStG (Steuerermäßigungen bei Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen) reduzieren sich die effektiven Kosten um 20%!

Das sagen unsere Kunden
Seit es meinem Mann schlechter geht, habe ich einfach keine Zeit mehr für den Haushalt. Ich bin sehr dankbar, dass ich mir nun eine Auszeit nehmen kann, während sich Helplings Partner um den Haushalt kümmert. Auch die Abwicklung mit der Kasse war sehr einfach.
Erst durch die Hilfe von Helpling und die Vermittlung an den professionellen Partner habe ich festgestellt, wie einfach ich meine Ansprüche geltend machen kann. Ich habe nun einmal in der Woche ein paar Stunden für mich und muss mich nicht mehr zusätzlich um den Haushalt kümmern.
Meine Mutter ist an Demenz erkrankt. Ich bin für Sie da, aber es tut gut, auch Zeit für mich zu haben. Jetzt, da sich jemand um den Haushalt bei ihr kümmert, kann ich in der freigewordenen Zeit meinen Hobbys nachgehen.
Carolin M.
Jürgen G.
Hannelore S.