Einen Teppich sollte man nur ausklopfen, wenn sich im Grundgewebe so viel Staub und Schmutz angesammelt hat, dass selbst intensives Saugen ihn nicht mehr entfernt. Dabei immer nur die Rückseite des Teppichs klopfen, denn Klopfen auf der Vorderseite drückt den Schmutz nur tiefer in die Fasern – die Vorderseite reicht es, einfach abzubürsten. Ohne Garten oder Balkon funktioniert es auch drinnen: Teppich mit der Oberseite auf ein angefeuchtetes Bettlaken legen und darauf klopfen, da der Schmutz am feuchten Laken haften bleibt (nicht geeignet für Seidenteppiche).
Im Winter lässt sich der Teppich auch einfach in den Schnee legen und ausklopfen – das frischt zugleich die Farben auf. Zu beachten ist zudem, dass das Ausklopfen auf dem Balkon nicht überall erlaubt ist: Viele Hausordnungen regeln, ob und wann Teppiche über das Geländer geschüttelt werden dürfen, da herabfallender Staub Nachbarn stören kann. Diese Tipps stammen von Katrin ten Eikelder, Gründerin des Teppich-Labels „The Knots“, die im Interview auch weitere Ratschläge zu Teppichpflege, Fleckenentfernung und Einrichtung gibt.
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